Neues aus London

Ein Frühlings-Wochenende in den Cotswolds. Reetdächer, Matschwege und Yakiniku

27.01.2015

Stanton House Hotel

                 Das romantische Stanton House Hotel

 

"Was wollt ihr bei dem kalten Wetter in den Cotswolds?" fragte unsere Nachbarin fassungslos. Wir sind trotzdem gefahren und hatten ein wunderbares Wochenende in der Natur, nur eine gute Fahrstunde von London entfernt. Am ersten Tag sind wir von Burford aus drei Stunden lang über (teilweise sehr matschige) Feldwege, durch Wälder und am Fluss Windrush entlang gewandert. Die Gegend ist leicht hügelig und wirklich wunderschön. Am Wegrand blühten schon die ersten Schneeglöckchen und Büsche.                                                                                                                                                                                                                                                                                  Ausgangs- und Endpunk unseres Spazierweges war Burford, einer der ältesten Marktorte in den Cotswolds. Alte, teilweise recht schiefe, aber liebevoll restaurierte Häuser lehnen sich in der Hight-Street aneinander. Wir gönnten wir uns Suppe und Pie im Pub.  Dann entdeckten wir  Manfred Schottens Antiquitätengeschäft: uralte Ski, Tennis- und Golfschläger und andere Sportgeräte, Bilder, Fotos und ein ausgestopfter Wildschweinkopf.  Das Ehepaar Schotten kommt aus Garmisch. Frau Schotten erzählte uns, dass sie schon seit vielen Jahrzehnten in England leben und den Laden für Sport-Antiquitäten betreiben (www.schotten.com).

Am zweiten Tag wanderten wir von Minster Lovell nach Crawley und zurück.  Los ging es in einem idyllischen Dorf mit alten reetgedeckten Häusern.  Wir kamen an der Ruine von Minster Lovell vorbei,  einer verfallenen Burganlage aus dem 15. Jahrhundert. In Crawley haben wir uns ein wenig verlaufen, aber dann doch den matschigen Weg zurück gefunden.  Gut, dass wir unsere wasserdichten Wanderschuhe anhatten.

Wir übernachteten im romantischen Stanton House Hotel, das zur Autofirma Honda gehört. Abends gönnten wir uns  japanisches Diner mit Sushi und Yakiniku (am Tischgrill gebratenes Fleisch). Das Beste an diesem Hotel:  Weil hier Honda-Mitarbeiter übernachten, gibt es nicht nur englisches, sondern auch japanisches Frühstück. Ich liebe es:  Reis mit gepressten Algen und gebratenem Fisch.

 

Kommentare: 1

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UserGundula Thors
Date / Time01.02.2015 - 19:23:13

Schön, wieder Nachrichten aus England von Dir zu bekommen, liebe Tina.

Ja, die Cotswolds sind sehr romantisch. Aber, im Frühjahr ist es märchenhaft, Eure Nachbarn haben Recht - falsche Jahreszeit. In zwei, drei Monaten, wenn nicht nur die ersten Schneeglöckchen die wärmere Jahreszeit ankündigen, glaubt man sich in eine längst vergangene Idylle zurück versetzt. Und die süßen Osterlämmchen! Zum Knuddeln.

Bis dann,

Grüße von Gundula

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