Neues aus London

Radeln in London ist nichts für Angsthasen

07.09.2013

Gesternabend wäre ich beinahe von einem Auto überfahren worden. Auf dem Weg zu einem Restaurant fuhr mit dem Fahrrad auf dem Gehsteig die Chiswick Highroad entlang und überquerte eine Straße. Ich weiß, man soll nicht auf dem Gehweg fahren, aber auf der Straße mit all den Autos und Bussen ist es mir zu gefährlich. Okay, beim nächsten Mal steige ich ab, wenn ich die Straße überquere. Der abbiegende Autofahrer hatte nicht mit einem Fahrrad von rechts gerechnet. Zum Glück konnte er rechtzeitig bremsen aber ich musste mich mit der Hand auf seiner Kühlerhaube abstützen. Besorgt fragte er mich, ob alles okay sei.
Auf dem Rückweg war es dann schon dunkel. Beinahe hätte mich beim Einbiegen in die Sutton Court Road ein von rechts kommender sehr schneller Radler gerammt. Diesmal hatte ich ihn nicht gesehen. Die Profi-Radler sind in London wirklich sehr schnell unterwegs. Sie fahren auch auf den Hauptstraßen auf der Autospur (Fahrradwege gibt es nur selten) und schlängeln sich an den Staus vorbei. Das wäre nichts für mich.
Auf den ruhigeren Straßen in unserem Wohnviertel lässt es sich dagegen gut mit dem Fahrrad fahren. Auch an den Linksverkehr haben wir uns längst gewöhnt. Franca fährt jeden Tag mit dem Fahrrad fünf Minuten zur Bahnstation und ist von dort aus mit Bahn und Bus in einer halben Stunde an der Deutschen Schule.

 

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Tina Stadlmayer / Diplom-JournalistinTina Stadlmayer RSS Feed Tina Stadlmayer auf Twitter

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